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Tauchen in der Andamanensee: Die schönsten Tauchplätze, Tipps & Highlights

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Tagesausflug vs. Liveaboard: Was lohnt sich besser für dich?


Es gibt viele tolle Tauchgebiete auf der Welt. Die Andamanensee gehört für mich ganz klar zu den besonderen. Weil hier einfach unglaublich viel Abwechslung geboten wird. Bunte Korallenriffe, riesige Granitfelsen, Steilwände, Wracks und mit etwas Glück sogar Mantas oder Walhaie.


Wer zum ersten Mal hier tauchen möchte, steht oft vor der Frage: Reicht ein Tagesausflug oder lohnt sich auch eine Tauchsafari?

Eine pauschale Antwort kann ich dir darauf nicht geben. Es hängt davon ab, wie viel Zeit du hast, welche Tauchplätze dich interessieren und wie wichtig dir Komfort, Budget und Taucherlebnis sind.


In diesem Artikel zeige ich dir die wichtigsten Tauchgebiete der Andamanensee, erkläre die Unterschiede zwischen Tagestouren und Liveaboards und gebe dir Tipps aus meiner eigenen Erfahrung als Tauchlehrer. So kannst du besser einschätzen, welche Variante am besten zu deinem Urlaub passt.


Hier findest du einen weiteren Blogartikel von mir rund ums Tauchen.


Tauchen an einem bunten Korallenriff in der Andamanensee mit Fischschwärmen und klarer Sicht
Tauchen in der Andamanensee: Farbenfrohe Riffe und klare Sicht machen Tauchausflüge besonders beliebt.

Warum ist die Andamanensee so besonders?


Ich werde öfters gefragt, warum so viele Taucher von der Andamanensee schwärmen. Die Antwort ist: Sie ist sehr abwechslungsreich und spannend!

An einem Tag tauchst du zwischen riesigen Granitfelsen, am nächsten erkundest du ein Wrack oder tauchst an einem Pinnacle. Mit Glück begegnest du Schildkröten, Leopardenhaien, Mantas oder – zur richtigen Jahreszeit – sogar einem Walhai.


Ein großer Unterschied zum Golf von Thailand sind die Strömungen. Sie bringen nährstoffreiches Wasser mit und sorgen dafür, dass sich hier oft viele Fische in Schulen tummeln.

Typisch für die Andamanensee sind:

✓ abwechslungsreiche Tauchplätze

✓ oft hervorragende Sichtweiten

✓ spannende Strömungstauchgänge

✓ eine Mischung aus Korallenriffen, Makrolebewesen, Wracks und Großfischen

Genau diese Vielfalt macht für mich den Reiz der Andamanensee aus. Selbst nach vielen Jahren als Tauchlehrer freue ich mich immer wieder auf den nächsten Tauchgang, weil ich nie genau weiß, was mich als nächstes unter Wasser erwartet.


Die besten Tauchgebiete in der Andamanensee


Richelieu Rock, Koh Tachai & Koh Bon – nördliche Highlights mit Weltklasse Ruf

Richelieu Rock gilt für viele Taucher als "die" Referenz im Norden der Andamanensee. Der hufeisenförmige Tauchplatz liegt offen im Meer, ist häufiger strömungsreich und nahezu immer fischreich. Schwarmfische, lilafarbene Weichkorallen und oftmals bewegtes Wasser sorgt alles dafür, dass unter Wasser gefühlt alle paar Minuten etwas passiert. Walhai Begegnungen sind möglich, aber können nicht garantiert werden. Die größte Stärke des Richelieu Rock ist für mich, dass unter Wasser unglaublich viel los ist.


Ein Mantarochen gleitet durch das freie Wasser an einem Tauchplatz in der Andamanensee
Großfische gehören zu den möglichen Begegnungen beim Tauchen in der Andamanensee

Der Koh Tachai Pinnacle startet bei etwa 12 Metern Wassertiefe und fällt im Aussenbereich auf 30-40 Meter Tiefe ab. Der Tauchplatz ist bekannt für teils stärkere Strömung, Gorgonien und viel Fisch. Makrelenschwärme, Fledermausfische oder Barakudas sind regelmäßig anzutreffen. Mit etwas Glück auch Mantas. Wenn dir Strömungstauchgänge Spaß machen, solltest du Koh Tachai unbedingt auf dem Schirm haben.

Koh Bon ergänzt das "nördliche Trio". Die Steilwand und besonders die West Ridge zählen zu den bekanntesten Großfisch Hotspots der Region. Vor allem ab ca. Dezember hast du realistische Chancen auf Mantas, vereinzelt auch auf Walhaie. Wie überall gilt: nichts ist garantiert, doch die Voraussetzungen dafür sind recht gut.


Similan Inseln: Mischung aus Seychellen und Malediven

Die Similan Inseln sind der berühmteste Klassiker Thailands. Was sie so besonders macht? Ihre Topografie. Riesige Granitblöcke wirken über wie unter Wasser fast wie Bauwerke. Sie sind geprägt durch "Swim-Throughs", Überhänge und Korallenblöcken. Dazu herrscht hier oft eine fantastische Sicht. Ich ertappe mich dort immer wieder dabei, einfach einen Moment austariert zu bleiben und die Unterwasserlandschaft in mich "aufzusaugen".


Beliebte Tauchplätze:

  • Koh Bon: Chance auf Mantas, tolle Steilwand und Fischreichtum (Napoleons, Barrakudas, Fischschulen)

  • Koh Tachai: zum Teil strömungsreich aber dafür wirst du mit viel Fisch sowie einer interessanten Unterwasserlandschaft belohnt

  • Bonsoong Wrack: Zinnbagger (vor dem Tsunami 2004 als künstliches Riff versenkt). Ruht auf maximal ca. 20 Meter Tiefe auf Sandgrund. Wird liebevoll auch "altes Eisen unter Wasser" genannt. Fischsuppe ohne Ende und ein super Makro Spot.


Kleine bunte Nacktschnecke auf dem Meeresboden an einem Tauchplatz in der Andamanensee
Kleines Meeresleben an den Riffen der Andamanensee

Tauchen in Khao Lak: Lokale Tauchplätze, Wracks und das Unterwassermuseum Tor 13


Viele Taucher denken bei Khao Lak zuerst an die Similans oder Surin Inseln. Dabei gibt es vor der Küste Khao Laks auch einige spannende Tauchplätze. Ein großer Vorteil: Viele dieser Touren sind bereits gegen 14:30 Uhr wieder zurück. Ideal für alle, die den Nachmittag lieber am Pool oder Strand verbringen möchten.

Das Bonsoong Wrack, ein ehemaliger Zinnbagger, der etwa ein Jahr vor dem Tsunami versenkt wurde, gehört für mich mit zu den interessantesten Wracktauchplätzen der Region. Im und auf dem Wrack hat sich inzwischen unglaublich viel Flora und Fauna angesiedelt. Gerade Fischschwärme machen diesen Tauchgang immer wieder besonders.

Wer es etwas ruhiger mag, findet mit dem Khao Na Yak Riff einen tollen Tauchplatz für entspannte Tauchgänge. Dieses Riff eignet sich auch gut für Taucher, die es lieber gemütlicher angehen lassen möchten. Auch Tauchkurse oder Schnupptertauchen sind hier wegen der Lage ideal. Die maximale Tiefe beträgt hier ca. 10 Meter.

Ein echter Geheimtipp ist für mich außerdem das Unterwassermuseum Tor 13. Der Tauchplatz liegt auf einer maximalen Tiefe von etwa 15 Metern und eignet sich deshalb auch für Taucher mit etwas weniger Erfahrung.

Unter Wasser erwarten dich unter anderem versenkte Lkws, große Steinquader und verschiedene künstliche Strukturen, die inzwischen von der Natur erobert wurden. Hier kannst du Wimpelfische, Kugelfische, Barrakudas, Nacktschnecken oder kleine Fledermausfische usw. entdecken.

Gerade bei guter Sicht macht Tor 13 richtig Spaß. Es ist vielleicht kein weltberühmter Tauchplatz wie die Similan Inseln, hat aber seinen ganz eigenen Charme. Ich tauche dort sehr gerne, weil unter Wasser fast jeder Tauchgang etwas Neues bereithält.


Wracks haben für mich ihren ganz eigenen Reiz. Mit den Jahren werden sie von Korallen und anderen Meeresbewohnern besiedelt. Dadurch entstehen spannende Lebensräume, in denen es unter Wasser fast immer etwas Neues zu entdecken gibt.


Der Süden: Phi Phi Inseln, King Cruiser Wrack und Racha Yai bzw. Racha Noi


Südlich und östlich von Phuket befinden sich weitere Tauchplätze, die sich von den Similan Inseln unterscheiden. Ein großer Vorteil: Viele davon können fast das ganze Jahr über betaucht werden. Dadurch sind sie gerade außerhalb der Hauptsaison eine tolle Alternative.

Die Phi Phi Inseln bieten eine Mischung aus Korallenriffen, kleinen Steilwänden und jeder Menge Fischleben. Unter Wasser gibt es fast immer was spannendes zu entdecken. Mit etwas Glück begegnen dir sogar Schwarzspitzen Riffhaie. Durch die unterschiedlichen Tauchplätze kommen hier sowohl erfahrene Taucher als auch Einsteiger auf ihre Kosten.

Das King Cruiser Wrack zählt zu den bekanntesten Wracktauchplätzen Thailands. Das ehemalige Fährschiff ist heute komplett von Korallen und Meereslebewesen besiedelt. Vor allem große Fischschwärme machen diesen Tauchgang immer wieder beeindruckend.

Racha Yai ist dagegen ideal für alle, die sich entspanntere Tauchgänge mit meist guter Sicht wünschen. Die Insel eignet sich hervorragend für Anfänger, Ausbildungstauchgänge und Fotografen, bietet aber auch erfahrenen Tauchern immer wieder schöne Begegnungen unter Wasser.

Racha Noi richtet sich eher an erfahrene Taucher. Die Insel bietet tiefere Tauchgänge, häufig etwas mehr Strömung und immer wieder die Chance auf größere Meeresbewohner. Gerade an guten Tagen gehört Racha Noi für viele zu den schönsten Tauchplätzen im Süden der Andamanensee.


Koh Dok Mai begeistert vor allem Taucher, die gerne nach kleineren Dingen Ausschau halten. Die steil abfallende Felswand ist bekannt für ihre zahlreichen Makrolebewesen. Mit etwas Geduld entdeckst du hier unter anderem Nacktschnecken, Geisterpfeifenfische oder Seepferdchen.


Nicht weit entfernt liegen außerdem das Anemone Reef und der Shark Point – zwei sehr bekannte Tauchplätze rund um Phuket. Am Anemone Reef bedecken unzählige Seeanemonen die Felsen und bieten Clownfischen und vielen anderen Rifffischen ein Zuhause. Der Shark Point ist vor allem für seine farbenfrohen Weichkorallen bekannt. Mit etwas Glück lassen sich hier auch Leopardenhaie entdecken.



Riffhai schwimmt entlang einer felsigen Riffstruktur an einem Tauchplatz in der Andamanensee
Größere Meeresbewohner sind an manchen Tauchplätzen der Andamanensee anzutreffen

Tagesausflug oder Tauchsafari? Welche Variante passt besser zu dir?


Tagesausflüge: Ideal für einen oder mehrere Tauchtage

Tagesausflüge sind eine gute Wahl, wenn du flexibel bleiben möchtest oder nur ein paar Tage tauchen willst. Du übernachtest ganz normal im Hotel, fährst morgens mit dem Boot hinaus und bist am Nachmittag oder frühen Abend wieder zurück.

Gerade für Urlauber, die das Tauchen mit Strandtagen, Ausflügen oder Zeit mit der Familie verbinden möchten, ist das oft die angenehmste Lösung.

Vorteile:

✓ Kein Kofferpacken oder Hotelwechsel

✓ Du bleibst in deinem gewohnten Tagesablauf

✓ Ideal für Einsteiger oder Taucher, die nur wenige Tauchgänge planen

Nachteile:

✓ Je nach Tauchplatz können die Anfahrtszeiten recht lang sein

✓ Pro Tag meist weniger Tauchgänge möglich

✓ Die Kosten pro Tauchgang liegen oft etwas höher als auf einer Tauchsafari


Und hier kommt der Vergleich


Kosten und Nutzen: Wann sich eine Tauchsafari für dich lohnt

Auf den ersten Blick wirkt eine Tauchsafari oft deutlich teurer als einzelne Tagesausflüge. Das liegt daran zuerst nur den Gesamtpreis zu sehen. Schaust du aber genauer hin, sieht die Rechnung häufig ganz anders aus.

Tagesausflüge

Wenn du mehrere Tagesausflüge machst, fährst du jeden Morgen zum Hafen, bist mehrere Stunden mit dem Boot unterwegs und kehrst am Nachmittag oder Abend wieder ins Hotel zurück. Je nach Tour machst du meist zwei, manchmal drei Tauchgänge.

Das ist bequem und für viele Urlauber genau die richtige Wahl. Allerdings bezahlst du diese Abläufe bei jedem Ausflug erneut – inklusive Transfers, Bootsfahrten und gleichzeitig auch dein Hotel.

Tauchsafari (Liveaboard)

Auf einer Tauchsafari verbringst du zb. 3 bis 5 Tage direkt an Bord. Du schläfst mitten im Tauchgebiet oder ganz in der Nähe und kannst dadurch oft schon am frühen Morgen an Tauchplätzen sein, bevor die ersten Tagesboote eintreffen.

Je nach Route sind meist drei bis vier Tauchgänge pro Tag möglich. Längere Anfahrten entfallen, weil dein Hotel praktisch mitfährt.


Deshalb wird eine Tauchsafari mit jedem zusätzlichen Tauchgang oft wirtschaftlicher. Die Kosten verteilen sich auf mehr Tauchgänge, sodass der Preis pro Tauchgang häufig sogar unter dem eines Tagesausflugs liegt.


Hotelkosten nicht vergessen


Ein Punkt wird bei der Planung manchmal übersehen.

Wenn du mehrere Tage auf einer Tauchsafari unterwegs bist, kannst du für diese Zeit ganz einfach aus deinem Hotel auschecken. Nach der Safari checkst du wieder ein oder reist direkt weiter.

Dadurch sparst du mehrere Hotelübernachtungen. Gerade bei längeren Tauchurlauben macht das meiner Meinung nach oft einen spürbaren Unterschied in deinem Gesamtbudget.


Meine Erfahrung


Wenn jemand nur zwei oder drei Tauchgänge machen möchte, empfehle ich fast immer einen Tagesausflug.

Wer dagegen möglichst viel tauchen möchte, sollte sich eine Tauchsafari zumindest einmal genauer anschauen. Du befindest dich im Tauchgebiet, hast mehr Zeit unter Wasser und musst nicht jeden Morgen wieder von vorne anfangen. Viele Taucher sagen mir nach ihrer ersten Safari, dass sie das Taucherlebnis dadurch noch einmal ganz anders wahrgenommen haben.



Typische Fehler bei der Planung eines Tauchurlaubs


Wenn ich mit Gästen über ihren Tauchurlaub spreche, begegnen mir öfters dieselben Planungsfehler. Dabei lassen sich viele davon recht einfach vermeiden – am Ende spart das oft Geld, Zeit und manchmal auch Ärger.


Fehler 1: Tauchsafari zu kurz planen

Eine Tauchsafari über zwei Tage klingt zunächst attraktiv. Aus meiner Erfahrung vergeht der erste Tag aber oft wie im Flug. Man kommt an, richtet sich ein und lernt das Boot kennen.

Richtig entspannt wird es für viele erst ab dem zweiten oder dritten Tag. Wenn es zeitlich möglich ist, lohnt sich deshalb oft eine etwas längere Tour.


Fehler 2: Den eigenen Erfahrungsstand überschätzen

Nicht jeder Tauchplatz passt zu jedem Taucher.

Während manche Spots auch für Einsteiger ideal sind, verlangen andere Erfahrung mit Strömung oder größeren Tiefen. Das ist überhaupt nicht schlimm – wichtig ist nur, den passenden Tauchplatz für das eigene Können auszuwählen.

So macht der Tauchgang mehr Spaß und gleichzeitig steigt dein Sicherheitsgefühl weiter.


Fehler 3: Nur die bekanntesten Tauchplätze im Blick haben

Natürlich sind die Similan Inseln oder der Richelieu Rock weltbekannt – völlig zu Recht.

Trotzdem würde ich die lokalen Tauchplätze rund um Khao Lak oder Phuket nicht unterschätzen. Gerade Wracks oder weniger bekannte Spots überraschen viele Gäste immer wieder positiv.


Fehler 4: Den Urlaub komplett durchplanen

Gerade beim Tauchen lohnt es sich, ein wenig flexibel zu bleiben.

Wind, Wellen oder kurzfristige Änderungen können dazu führen, dass ein Tauchplatz nicht angefahren wird oder eine Tour verschoben werden muss. Lass dir am Besten 1 oder 2 freie Tage im Urlaubsplan. Dann kannst du besser nach Alternativen schauen.


Fehler 5: Nach dem letzten Tauchgang zu früh fliegen

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt überhaupt.

Nach dem Tauchen braucht dein Körper Zeit, um den aufgenommenen Stickstoff wieder abzubauen. Plane deshalb zwischen dem letzten Tauchgang und deinem Rückflug unbedingt genügend Zeit (24 Stunden oder mehr) ein. Das gehört zu den wichtigsten Sicherheitsregeln beim Tauchen.


Welche Variante passt zu dir?


Wenn du dir noch unsicher bist, hilft diese kleine Orientierung:

✓ Tagesausflüge passen gut zu dir, wenn ...

  • du flexibel bleiben möchtest

  • du nur wenige Tauchgänge planst

  • du den Tauchurlaub mit Strand, Ausflügen oder Familie kombinieren möchtest

✓ Eine Tauchsafari passt gut zu dir, wenn ...

  • du möglichst viele Tauchgänge erleben möchtest

  • du mehrere Tage am Stück tauchen willst

  • du die bekanntesten Tauchplätze der Andamanensee intensiv erleben möchtest

✓ Die Kombination aus beidem ist oft die beste Lösung

Manche meiner Gäste entscheiden sich auch für eine Mischung.

1-2 Tagesausflüge zum Eingewöhnen und anschließend eine Tauchsafari – oder genau andersherum. So lernst du verschiedene Tauchgebiete kennen und kannst deinen Urlaub ganz flexibel gestalten.


Wenn du dir unsicher bist, welche Variante zu deinem Urlaub passt, schreib mir einfach. Ich tauche seit vielen Jahren in der Andamanensee und helfe dir gern dabei, die für dich passende Kombination zu finden.

Geschichtete Korallen mit blattartigen Formen an einem gesunden Riff in der Andamanensee
Korallenstrukturen in der Andamanensee

Wann ist die Beste Jahreszeit zum Tauchen in der Andamanensee?


Die beste Zeit zum Tauchen in der Andamanensee liegt in der Regel zwischen November und April. In diesen Monaten ist die See oft ruhiger, die Sicht unter Wasser besonders gut und viele der bekanntesten Tauchplätze sind problemlos erreichbar.

Außerhalb der Hauptsaison kann das Tauchen ebenfalls richtig schön sein. Allerdings solltest du dann etwas flexibler sein, denn Wind, Wellen und Wetter können die Bedingungen deutlich schneller verändern.

Wenn du dir unsicher bist, welche Tauchplätze zu deinem Erfahrungsstand passen oder ob Tagesausflüge oder eine Tauchsafari die bessere Wahl sind, schreib mir einfach. Gemeinsam finden wir die Lösung, die am besten zu deinem Urlaub und deinen Vorstellungen passt.


Wann sind Tagesausflüge die bessere Wahl?


So faszinierend eine Tauchsafari auch ist – sie passt nicht zu jedem Urlaub und nicht zu jedem Taucher. Und das ist völlig in Ordnung.

Ein Tagesausflug ist häufig die bessere Wahl, wenn ...

✓ ... du noch nicht so viel Taucherfahrung hast.

Auf einer Tauchsafari stehen oft mehrere Tauchgänge pro Tag auf dem Programm. Je nach Route können auch Strömung oder größere Tiefen dazukommen. Wer gerade erst seinen Tauchschein gemacht hat oder noch etwas Routine sammeln möchte, fühlt sich auf gut begleiteten Tagesausflügen oft wohler.

✓ ... du deinen Urlaub lieber flexibel gestaltest.

Auf einem Liveaboard gibt der Tauchplan den Tagesablauf vor. Früh aufstehen, Briefing, tauchen, essen, Pause – und dann geht es meist schon weiter. Wenn du lieber ausschläfst, zwischendurch am Strand entspannst oder spontan entscheidest, was du heute machen möchtest, sind Tagesausflüge oft die angenehmere Wahl.

✓ ... du zu Seekrankheit neigst.

Auch moderne Liveaboards bleiben natürlich Boote. Je nach Wetter und Seegang kann das durchaus anstrengend werden. Wenn du weißt, dass du empfindlich auf Wellengang reagierst, solltest du das bei deiner Planung berücksichtigen.

✓ ... du nur ein oder zwei Tauchgänge machen möchtest.

Wenn du einfach einmal in die Unterwasserwelt der Andamanensee hineinschnuppern möchtest, reicht ein Tagesausflug völlig aus. Dafür musst du nicht gleich mehrere Tage auf einem Boot verbringen.


Mein Tipp: Eine Tauchsafari ist kein Muss und auch kein Qualitätsmerkmal für einen gelungenen Tauchurlaub. Für manche Taucher ist sie das absolute Highlight, andere sind mit ein paar entspannten Tagesausflügen genauso glücklich. Entscheidend ist nicht, was spektakulärer klingt – sondern was am besten zu dir, deinem Urlaub und deinem Erfahrungsstand passt.


So planst du deinen gelungenen Tauchurlaub in der Andamanensee


Ein gelungener Tauchurlaub beginnt nicht erst auf dem Boot, sondern schon bei der Planung. Aus meiner Erfahrung helfen schon ein paar einfache Punkte dabei, den Urlaub entspannter und oft sogar günstiger zu gestalten.

✓ Dein Können ehrlich einschätzen

Nicht jeder Tauchplatz passt zu jedem Taucher. Strömung, Tiefe und Erfahrung spielen eine wichtige Rolle. Wenn die Tauchplätze zu deinem Ausbildungsstand passen, macht das Tauchen einfach deutlich mehr Spaß.

✓ Nicht zu viel auf einmal planen

Die Andamanensee bietet so viele schöne Tauchplätze, dass man am liebsten alles sehen möchte. Meine Empfehlung: Lieber ein paar Highlights in Ruhe genießen, als jeden Tag einem neuen Spot hinterherzujagen.

✓ Tagesausflüge und Tauchsafari einplanen

Viele meiner Gäste machen damit sehr gute Erfahrungen. Erst ein oder zwei entspannte Tagesausflüge zum Ankommen und anschließend eine Tauchsafari – oder genau andersherum. So lernst du verschiedene Tauchgebiete kennen und bleibst trotzdem flexibel.

✓ 1 oder 2 freie Tage einplanen

Wind, Wellen oder kurzfristige Änderungen gehören beim Tauchen einfach dazu. Mit etwas Puffer im Urlaubsplan bleibst du entspannt und kannst bei Bedarf auch einmal auf einen anderen Tauchplatz ausweichen.

✓ An die No-Fly-Zeit denken

Zwischen deinem letzten Tauchgang und dem Rückflug sollte immer genügend Zeit liegen. Das ist eine der wichtigsten Sicherheitsregeln beim Tauchen und sollte bei jeder Reiseplanung berücksichtigt werden.


💡Mein persönlicher Tipp: 


Plane deinen Tauchurlaub nicht bis ins kleinste Detail durch. Ein guter Mix aus festen Highlights und etwas Flexibilität funktioniert in der Andamanensee aus meiner Erfahrung meistens am besten. So kannst du auf Wetter, Seegang oder Empfehlungen vor Ort reagieren – und genau dadurch entstehen oft die schönsten Tauchgänge.


Häufig gestellte Fragen zum Tauchen in der Andamanensee (FAQ)


Wann ist die beste Zeit zum Tauchen in der Andamanensee?

Die Hauptsaison liegt zwischen November und April. In diesen Monaten ist die See häufig ruhiger, die Sicht unter Wasser oft besonders gut und die meisten Tauchplätze sind problemlos erreichbar.

Was ist besser – Tagesausflug oder Tauchsafari?

Das hängt von deinen Plänen ab. Wenn du nur wenige Tauchgänge machen möchtest oder mit der Familie unterwegs bist, reichen Tagesausflüge oft völlig aus. Möchtest du möglichst viele Tauchgänge erleben und weiter entfernte Tauchplätze entdecken, lohnt sich eine Tauchsafari häufig mehr.

Muss ich für die Similan-Inseln oder den Richelieu Rock ein Liveaboard buchen?

Nein. Viele dieser Tauchplätze kannst du auch im Rahmen eines Tagesausflugs erreichen. Eine Tauchsafari bietet allerdings mehr Zeit unter Wasser und erreicht einige Plätze oft früher als die Tagesboote.

Können auch Anfänger in der Andamanensee tauchen?

Ja. Es gibt viele Tauchplätze, die sich hervorragend für Anfänger oder frisch brevetierte Taucher eignen. Für anspruchsvollere Spots mit stärkerer Strömung oder größeren Tiefen solltest du jedoch etwas Erfahrung (AOWD) mitbringen.

Welche Tauchplätze würdest du persönlich empfehlen?

Das kommt auf dein Erfahrungsniveau an. Für Einsteiger eignen sich beispielsweise Racha Yai, Khao Na Yak oder Tor 13 sehr gut. Wer bereits mehr Erfahrung hat, sollte sich die Similans, den Richelieu Rock, Koh Tachai, Koh Bon oder Racha Noi unbedingt anschauen.

Wie viele Tauchgänge macht man auf einer Tauchsafari?

Je nach Route und Dauer sind meist drei bis vier Tauchgänge pro Tag möglich. Dazu kommen häufig Nacht- oder Dämmerungstauchgänge, sofern sie im Programm enthalten sind.

Wie lange sollte ich vor meinem Rückflug nicht mehr tauchen?

Nach dem letzten Tauchgang solltest du ausreichend Zeit bis zum Flug einplanen. Als Faustregel gelten mindestens 18 bis 24 Stunden, je nach Anzahl und Art der Tauchgänge. Halte dich dabei immer an die Empfehlungen deiner Tauchorganisation und deines Tauchcomputers.

Lohnt sich Tauchen in der Andamanensee auch für erfahrene Taucher?

Auf jeden Fall. Gerade die Mischung aus Wracks, Steilwänden, Korallenriffen und der Chance auf Großfische macht die Andamanensee für viele erfahrene Taucher zu einem der spannendsten Tauchreviere in Thailand.

 

 Kleines Geheimnis: Wir lassen uns bei manchen Artikeln von moderner KI inspirieren – aber jede Zeile geht nochmal durch unsere Hände, bevor sie hier erscheint.


Oktopus sitzt gut getarnt auf dem Meeresboden an einem Tauchplatz in der Andamanensee
Gut getarnte Meeresbewohner wie Oktopusse sind beim genauen Hinsehen an vielen Tauchplätzen der Andamanensee zu entdecken

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