Khao Laks verborgene Schätze – 3. Teil: Khao Sok, Cheow Lan See und das Hinterland bis Krabi
„Das Wasser ist wirklich so klar?“
„Ja. Du kannst bis auf den Grund schauen.“
„Und wo ist das?“
„Bei Ban Nam Rad. Warte, ich zeig dir noch die Bilder vom See …“
So fängt es manchmal an: Du schaust dir ein paar Urlaubsfotos an, hörst von der Bootsfahrt – und plötzlich möchtest du wissen, wie auch du dort hinkommst. Das Khao Lak Hinterland beherbergt einige spektakuläre Orte. Zwischen üppig bewaldeten Bergen, Süßwasserquellen und den gewaltigen Kalksteinfelsen des Cheow Lan Sees fällt die Entscheidung für deinen nächsten Ausflug gar nicht so leicht.
Im dritten und letzten Teil von „Khao Laks verborgene Schätze“ nehme ich dich mit zum Khao Sok Nationalpark, nach Ban Nam Rad und weiter Richtung Krabi. Mit persönlichen Eindrücken und Tipps für deine Planung: Was lässt sich als Tagesausflug ab Khao Lak machen – und wo lohnt es sich vielleicht, länger zu bleiben?
Katathong Golf Resort – Golfen mitten im grünen Hinterland
Von Khao Lak aus geht es zunächst Richtung Süden und dann die Landstrasse "4240" u. "4090" weg von der Küste hinein ins grüne Hinterland. Nach ungefähr 45 Minuten Fahrt erreichst du das Katathong Golf Resort, eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln und einer für die Region typischen Landschaft.
Auch wer nicht jeden Urlaubstag auf dem Golfplatz verbringen möchte, sollte sich die Gegend einmal anschauen. Schon die Fahrt dorthin zeigt ein ganz anderes Thailand als die bekannten Strände von Khao Lak. Ruhigere Straßen, kleine Ortschaften, Plantagen und immer wieder bewaldete Berge im Hintergrund begleiten euch auf dem Weg dorthin.
Für Golfer ist Katathong natürlich besonders interessant. Der Platz liegt landschaftlich wunderschön und ist eine schöne Alternative zu den Golfmöglichkeiten Richtung Thap Lamu, die ich euch bereits in Teil 2 vorgestellt habe.
Mein Tipp: Wer einen Mietwagen hat und gerne selbst auf Entdeckungstour geht, kann Katathong als ersten Stopp auf einer Fahrt weiter Richtung Phang Nga und Krabi einplanen.
Von Katathong durch Phang Nga Town und weiter Richtung Krabi
Von Katathong aus geht es weiter Richtung Südosten und schließlich auf den Highway Richtung Krabi. Ab hier verändert sich die Landschaft nochmal merklich. Die für Phang Nga typisch steil aufragenden Kalksteinfelsen kommen jetzt immer näher an die Straße heran.
Diese Strecke wird von vielen Urlaubern einfach als Verbindung zwischen Khao Lak und Krabi gesehen. Dabei lohnt es sich, unterwegs den Blick schweifen zu lassen. Kleine Dörfer, Palmen, dichter tropischer Bewuchs und dahinter die Karstfelsen – für mich gehört schon die Fahrt selbst zu den schönsten Abschnitten im Hinterland. 😊
Wir waren selbst erst vor Kurzem wieder hier unterwegs und haben uns vorgenommen, die Gegend in nächster Zeit noch ausführlicher mit dem Auto zu erkunden. Gerade abseits der bekannten Ausflugsziele zwischen Phang Nga und Krabi gibt es noch einiges zu entdecken.
Than Bok Khorani Nationalpark – Zwischenstopp bei Ao Luek
Ein richtig cooler nächster Stopp ist der Than Bok Khorani Nationalpark bei Ao Luek. Üppiger, tropischer Wald, dramatische Kalksteinfelsen, Wasserfälle und smaragdgrüne Naturbecken erwarten dich hier.
Der Park eignet sich z.B. gut als Zwischenstopp, wenn du mit dem Mietwagen Richtung Krabi unterwegs bist und nicht einfach nur möglichst schnell von A nach B fahren möchtet. Du brauchst hier auch keinen kompletten Tag einzuplanen – schon ein Spaziergang durch den grünen Park (Eintritt ca. 150 Baht) vermittelt dir einen super Eindruck von der Landschaft.
Ao Luek selbst liegt außerdem in einer Region, die viele Khao Lak Urlauber wohl kaum auf dem Schirm haben. Dabei beginnt hier für mich eine der landschaftlich interessantesten Gegenden Südthailands!
Mein Tipp: Nicht mit dem bekannten Emerald Pool bei Krabi verwechseln. Than Bok Khorani ist ein eigenes Ausflugsziel und lässt sich gerade auf einer Fahrt von Khao Lak Richtung Krabi wunderbar einbauen.
Krabi – spektakuläre Felsen, Tempel und Traumstrände
Wer seinen Thailandurlaub auf mehrere Orte aufteilt, kann Krabi übrigens wunderbar mit ein paar Tagen Khao Lak kombinieren. Drei Orte solltet ihr dabei auf dem Schirm haben, während ihr euren Urlaub in Krabi verbringt:
Tiger Cave Temple – über 1.200 Stufen mit grandioser Aussicht
Der Wat Tham Suea, besser bekannt als Tiger Cave Temple, gehört für mich zu den spannendsten Tempelanlagen rund um Krabi. Berühmt ist vor allem der schweißtreibende Aufstieg zum Gipfel: Mehr als 1.200 teilweise sehr steile Stufen führen hinauf zur großen vergoldeten Buddha-Statue.
Oben angekommen verstehst du schnell, warum sich so viele Besucher diese Strapaze antun. Der Blick über die grüne Landschaft, Krabi und die typischen Kalksteinformationen ist wirklich beeindruckend.
Mein Tipp: Möglichst früh am Morgen starten, genügend Wasser mitnehmen und die Mittagshitze vermeiden. Und die Affen rund um die Tempelanlage lieber anschauen als füttern. 😉
Ao Nang – Krabis lebhafter Urlaubsort direkt an der Andamensee
Der bekannte Urlaubsort ist deutlich touristischer als unsere bisherigen Stopps, bietet dafür aber jede Menge Restaurants, kleine Geschäfte, Hotels und eine schöne Strandpromenade.
Vor allem ist Ao Nang ein hervorragender Ausgangspunkt, um die Insel- und Küstenlandschaft rund um Krabi zu entdecken. Zahlreiche Longtailboote starten von hier zu den umliegenden Stränden und Inseln – unter anderem zu unserem nächsten Stopp.
Railay Beach – Traumstrand zwischen gewaltigen Kalksteinfelsen
Railay Beach liegt zwar auf dem Festland, ist aber aufgrund der steilen Kalksteinfelsen nicht über eine Straße erreichbar. Genau deshalb beginnt das Erlebnis bereits mit der Fahrt im Longtailboot.
Auf Railay erwartet dich eine Kulisse, für die Krabi berühmt geworden ist: heller Sand, türkisfarbenes Wasser und massive Kalksteinwände, die fast senkrecht aus der Landschaft aufragen. Neben den Stränden ist Railay auch für seine Kletterspots, kleinen Höhlen und Aussichtspunkte bekannt.
Wer mehrere Tage in Krabi verbringt, sollte sich für Railay ruhig etwas Zeit nehmen und nicht nur für ein schnelles Foto vorbeischauen.
Zurück ins Hinterland – Quellen, Regenwald und der große Stausee
Nach den bekannten Stränden und Kalksteinfelsen von Krabi verlassen wir die Küste wieder. Unsere Reise führt uns nun weiter ins Landesinnere Richtung Surat Thani. Hier wird es wieder deutlich weniger touristisch.
Unser nächster Stopp ist ein Ort, den viele Khao Lak Urlauber vermutlich noch nie gehört haben.
Ban Nam Rad – kristallklares Wasser mitten im Wald
Ban Nam Rad ist ein Ort, bei dem du zunächst kaum glaubst, wie klar das Wasser sein kann. Mitten in einem grünen Waldgebiet tritt hier kristallklares Quellwasser aus dem Boden und bildet natürliche Becken, in denen du dich wunderbar abkühlen kannst.
Der Ort ist vor allem bei Thais beliebt und wirkt anders als die bekannten Ausflugsziele rund um Krabi oder Phuket einzigartig. Statt großer Sehenswürdigkeiten geht es hier um Natur und Ruhe.
Je nach Wasserstand und Bedingungen kannst du die Umgebung auch mit kleinen Booten bzw. Kajaks erkunden.
Mein Tipp: Möglichst früh kommen. Gerade an Wochenenden und thailändischen Feiertagen kann es später deutlich voller werden.
Hängebrücke & Herzberg – ein kleiner Fotostopp mit besonderer Kulisse
Nicht weit von der Zufahrt zum Cheow Lan Stausee wartet ein eher unscheinbarer, aber wirklich schöner Zwischenstopp auf dich: die Hängebrücke am herzförmigen Berg, auch Khao Phang Suspension Bridge oder Khao Thep Phithak Suspension Bridge genannt.
Die rund 120 Meter lange Hängebrücke führt über den Khlong Phra Saeng und wurde ursprünglich gebaut, um den Bewohnern auf beiden Seiten des Flusses den Alltag und den Transport landwirtschaftlicher Produkte zu erleichtern.
Das eigentliche Highlight kannst du spätestens in der Mitte der Brücke entdecken: Khao Thep Phithak, dessen Silhouette aus der richtigen Perspektive tatsächlich wie ein großes Herz aussieht. Zusammen mit der einfachen Holzbrücke, dem Fluss und dem Grün drumherum ist das ein richtig schönes Fotomotiv
Mein Tipp: Die Hängebrücke lässt sich prima mit Headwater forest, Ban Nam Rad und anschließend dem Cheow Lan Stausee verbinden. Gerade wenn ihr mit Mietwagen unterwegs seid, lohnt sich der kleine Abstecher.
Cheow Lan Stausee – die versunkene Landschaft mitten im Khao Sok Nationalpark
Der Cheow Lan Stausee gehört für mich zu den beeindruckendsten Landschaften Südthailands. Wer zum ersten Mal mit dem Longtailboot dort rausfährt und die gewaltigen Kalksteinfelsen aus dem smaragdgrünen Wasser aufragen sieht, könnte meinen, diese Landschaft hätte schon immer so ausgesehen. Tatsächlich ist der See aber noch gar nicht besonders alt.
Von einem Flusstal zum riesigen Stausee
Der Cheow Lan See entstand durch den Bau des Ratchaprapha-Staudamms am Khlong Saeng. Die Bauarbeiten begannen 1982, fertiggestellt wurde das Projekt 1987. Der heutige See bedeckt bei maximalem Wasserstand eine Fläche von rund 185 km² und kann etwa 5,64 Milliarden Kubikmeter Wasser speichern.
Zum Vergleich: Das entspricht ungefähr 26.000 Fußballfeldern. Der See ist weit verzweigt und zieht sich durch ehemalige Täler und zwischen unzähligen Kalksteinbergen hindurch.
Mit der Flutung verschwand natürlich die frühere Landschaft unter Wasser. Bewohner mussten umgesiedelt werden, ehemalige Hügel wurden zu Inseln und ganze Waldgebiete versanken im neuen See. Noch heute kannst du an manchen Stellen abgestorbene Baumstämme und Baumkronen aus dem Wasser ragen sehen.
Der Ratchaprapha-Staudamm – 350 Meter dick an seiner Basis
Schon der Staudamm selbst ist beeindruckend. Es handelt sich um einen Steinschüttdamm mit Lehmkern, 94 Meter hoch und 761 Meter lang. Oben ist der Damm lediglich 12 Meter breit – an seiner Basis dagegen stolze 350 Meter.
Der Stausee wurde nicht für den Tourismus geschaffen. Das Projekt dient unter anderem der Wasserwirtschaft und vor allem der Stromerzeugung aus Wasserkraft. Drei Generatoren mit jeweils 80 Megawatt bringen es zusammen auf 240 MW Leistung; nach Angaben des thailändischen Energieversorgers EGAT werden durchschnittlich rund 554 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt. Das bedeutet, dass pro Jahr weit über 150.000 Haushalte mit Strom versorgt werden können.
Der Name Ratchaprapha wurde dem ursprünglich als Cheow Lan Damm bezeichneten Bauwerk von König Bhumibol Adulyadej verliehen und bedeutet sinngemäß „Licht des Königreichs“.
Kalksteinfelsen, Nebel und das Wetter
Was den See für mich aber besonders macht, sind nicht die nackten Zahlen. Es ist schlicht die besondere Atmosphäre dort.
Morgens kann Nebel über dem Wasser liegen, während sich die ersten Sonnenstrahlen zwischen den Felsen durchschieben. Nach einem tropischen Regenschauer hängen Wolken teilweise so tief zwischen den Bergen, dass einzelne Gipfel vollkommen verschwinden. Und wenige Minuten später kann wieder die Sonne herauskommen und das Wasser spiegelglatt vor einem liegen.
Gerade diese Wetterwechsel machen den See spannend. Der Cheow Lan See sieht so gut wie nie zweimal gleich aus.
Von verschiedenen Aussichtspunkten in den Bergen bekommst du außerdem erst eine Vorstellung davon, wie verzweigt dieses riesige Gewässer tatsächlich ist. Von oben kannst du Wasserarme, Inseln und bewaldete Kalksteinformationen bis weit zum Horizont sehen.
Wilde Elefanten am See
Dann gibt es noch die andere Seite des Sees: das Wildlife.
Die umliegenden Wälder gehören zu einem großen zusammenhängenden Naturraum rund um den Khao Sok Nationalpark und das Khlong Saeng Wildschutzgebiet. Hier leben unter anderem Gibbons, Makaken, Nashornvögel und auch wilde Asiatische Elefanten. Mit etwas Glück lassen sich Elefanten vom Boot aus am bewaldeten Ufer beobachten. Eine Garantie gibt es natürlich nicht – aber genau das macht eine echte Wildtierbeobachtung aus.
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Wer gezielt wegen der Tierwelt herkommt, sollte sich dafür Zeit nehmen. Früh morgens und gegen Abend ist die Atmosphäre auf dem See besonders schön – und je weiter du dich von den touristisch besuchten Bereichen entfernst, desto mehr bekommt Cheow Lan seinen ursprünglichen Charakter.
Schlafen auf dem Wasser – vom einfachen Floßhaus bis zum komfortablen Resort
Eine Nacht auf dem See ist noch einmal ein ganz anderes Erlebnis als ein Tagesausflug.
Die berühmten Flosshäuser liegen teilweise weiter draußen auf dem See und sind nur per Boot erreichbar. Das Angebot reicht von sehr einfachen schwimmenden Bambushütten bis hin zu deutlich komfortableren Anlagen mit eigenem Badezimmer, Klimaanlage und teilweise erstaunlich viel Komfort mitten in der Natur.
Der Moment, morgens die Tür zu öffnen, direkt aufs Wasser zu schauen und dabei zu beobachten, wie sich langsam der Nebel zwischen den Bergen auflöst ist fast unbezahlbar.
Null Straßenverkehr, Null Autos – nur Wasser, Dschungel und die Klänge der Natur. 🌴
Wer die Zeit hat, sollte deshalb überlegen, nicht nur einen Tagesausflug zu machen, sondern mindestens eine Nacht auf dem See zu verbringen.
Khao Sok Nationalpark – Regenwald, Fluss und Dschungelabenteuer
Nach dem Cheow Lan Stausee wartet eine gute Autostunde entfernt die andere Seite des Khao Sok Nationalparks: tropischer Regenwald, Wasserfälle, der Khlong Sok (Hauptfluss) und natürlich die markanten Kalksteinberge, die sich wie ein roter Faden durch die gesamte Landschaft ziehen.
Mit seinen rund 739 Quadratkilometern ist der Khao Sok Nationalpark fast genauso groß wie das gesamte Stadtgebiet von Hamburg. Der höchste Punkt des Nationalparks liegt bei etwa 961 Metern über dem Meeresspiegel. Khlong Sok und Khlong Phasaeng gehören zu den wichtigen Wasserläufen des Gebietes und speisen letztlich das Flusssystem des Tapi River.
Khlong Sok: einer der Hauptflüsse
Der Fluss schlängelt sich zwischen Dschungel und Kalksteinbergen hindurch und prägt die Landschaft rund um den Nationalpark.
Je nach Jahreszeit und Wasserstand kannst du hier beispielsweise mit dem Kanu oder Bambusfloß den Fluss heruntergleiten. Gerade vom Wasser aus bekommst du noch einmal eine ganz andere Perspektive auf die dramatischen Felswände und den Regenwald.
Rund um den Haupteingang: Baumhäuser und kleine Dschungelresorts
Wer nicht nur für einen Tagesausflug nach Khao Sok kommt, kann problemlos eine oder mehrere Nächte hier verbringen.
Entlang der Zufahrtsstraße zum Haupteingang des Khao Sok Nationalparks befinden sich zahlreiche kleine Resorts, Bungalows, Restaurants und die für Khao Sok typischen Baumhäuser. Einige Unterkünfte liegen direkt oder zumindest ganz in der Nähe des Flusses.
Luxus darfst du dabei nicht überall erwarten – genau das macht für mich aber den Charme aus. Wenn du morgens mit Blick ins Grün aufwachst, irgendwo die Gibbons hörst und anschließend zum Nationalpark startest: So erlebst du Khao Sok noch einmal ganz anders als ein reiner Tagesausflug. 👍
Der Haupteingang mit dem Visitor Center liegt nur knapp zwei Kilometer von der Hauptstraße 401 entfernt.
Eintritt und Wandern auf eigene Faust
Der Eintritt am Haupteingang des Nationalparks kostet aktuell für ausländische Besucher 200 Baht pro Erwachsenen und 100 Baht pro Kind. Für thailändische Besucher gelten niedrigere Eintrittspreise. Wichtig: Für den Bereich des Stausees gelten wiederum andere Eintrittspreise.
Wer einfach einmal selbst "Dschungelluft" atmen will, kann einen Teil der Wanderwege vom Haupteingang aus auf eigene Faust erkunden.
Der Hauptweg folgt über weite Strecken dem Sok River und führt durch den Regenwald zu kleinen Wasserfällen und Badestellen. Die ersten knapp drei Kilometer bis zum Kontrollpunkt können derzeit ohne Guide begangen werden. Für die weiter in den Dschungel führenden Abschnitte ist ein Guide erforderlich.
Und das ist meiner Meinung nach auch sinnvoll: Mit einem guten lokalen Guide läufst du nicht einfach nur durch einen Wald. Er entdeckt Tiere, Spuren, Pflanzen und Geräusche, an denen du alleine wahrscheinlich vorbeigelaufen wärst
Geführtes Dschungel-Trekking – tiefer hinein in den Regenwald
Wer den Regenwald noch intensiver erleben möchte, sollte sich für eine geführte Dschungelwanderung entscheiden.
Je nach Route geht es entlang kleiner Flüsse, vorbei an Wasserfällen und durch immer dichter werdenden Regenwald. Gerade in der feuchteren Jahreszeit zeigt Khao Sok dabei seine wilde Seite: sattes Grün, hohe Luftfeuchtigkeit, kleine Bäche und Wasserläufe – und nicht nur hier lohnt sich auf alle Fälle ein Mittel gegen Blutegel zu benutzen.
Die Bedingungen können sich nach starken Regenfällen verändern. Einzelne Wege oder Höhlen werden deshalb zeitweise gesperrt. Das ist kein Nachteil, sondern dient einfach deiner Sicherheit.
👉 Hast du Interesse an einer geführten Trekking Tour? Entdecke hier unseren Ausflug "Khao Sok Dschungeltrekking".
Khao Sok ist mehr als nur der Stausee
Cheow Lan und Khao Sok werden häufig in einen Topf geworfen. Dabei sind es für Besucher eigentlich zwei ziemlich unterschiedliche Erlebnisse.
Auf dem Cheow Lan Stausee stehen Longtailboote, Kalksteinfelsen, schwimmende Floßhäuser und die tolle Atmosphäre im Mittelpunkt.
Rund um den Haupteingang des Khao Sok Nationalparks dagegen erlebst du den Regenwald unmittelbar: zu Fuß, am Fluss, bei einer Dschungelwanderung oder einfach bei einer Übernachtung mitten im Grünen.
Wer Zeit mitbringt, sollte deshalb meiner Meinung nach beides miteinander kombinieren. Erst dann bekommst du wirklich ein Gefühl dafür, wie abwechslungsreich diese Region ist.
💡 Mein Fazit: Khao Laks Hinterland lohnt sich
Oft reicht schon eine Fahrt von wenigen Kilometern ins Hinterland und die Landschaft verändert sich spürbar: kleine Dörfer, Plantagen, Tempel, Flüsse, Wasserfälle und dichter tropischer Regenwald.
Mit Orten wie Ban Nam Rad, der Hängebrücke am herzförmigen Berg, dem gewaltigen Cheow Lan Stausee und natürlich dem Khao Sok Nationalpark gibt es hier unglaublich viel zu entdecken.
Wer tiefer in den Dschungel, auf den Stausee oder auf die Suche nach wilden Tieren gehen möchte, sollte sich einer geführten Tour anschließen. Gerade dort macht ein guter lokaler Guide einen großen Unterschied.
Das Hinterland ist für mich eine der schönsten Seiten Südthailands – und definitiv einen Ausflug wert.
❓ Häufige Fragen zum Hinterland von Khao Lak und Khao Sok (FAQs)
Wie weit ist der Khao Sok Nationalpark von Khao Lak entfernt?
Je nach Ausgangspunkt in Khao Lak benötigst du mit dem Auto ungefähr eine bis eineinhalb Stunden bis zum Haupteingang des Khao Sok Nationalparks. Zum Stausee bist du nochmal etwa 1 h länger unterwegs.
Kann ich Khao Sok auf eigene Faust besuchen?
Ja. Der Haupteingang des Nationalparks lässt sich problemlos individuell besuchen und ein Teil der Wanderwege kann ohne Guide erkundet werden. Für weiterführende Wanderungen und bestimmte Bereiche ist jedoch ein Guide erforderlich. Wer Tiere beobachten oder mehr über den Regenwald erfahren möchte, ist mit einem erfahrenen Guide ohnehin deutlich besser unterwegs.
Wie viel Zeit sollte ich für Khao Sok einplanen?
Für einen ersten Eindruck reicht ein Tagesausflug. Wer jedoch Khao Sok und den See wirklich erleben möchte, sollte nach Möglichkeit mindestens zwei Tage einplanen. Besonders schön ist eine Übernachtung im Dschungel oder direkt auf dem Stausee.
Kann ich auf dem Cheow Lan Stausee übernachten?
Ja. Auf dem See gibt es zahlreiche schwimmende Flosshäuser. Die Auswahl reicht von sehr einfachen Floßhäusern bis zu komfortablen und teilweise luxuriösen Anlagen. Viele sind ausschließlich mit dem Longtailboot erreichbar.
Gibt es im Khao Sok Nationalpark wilde Elefanten?
Ja. In den großen Waldgebieten der Region leben noch wilde Asiatische Elefanten. Sichtungen sind möglich, können aber natürlich niemals garantiert werden. Genau das unterscheidet echte Wildtierbeobachtung von einem Besuch in einem Elefantencamp.
Wann ist die beste Reisezeit für Khao Sok?
Khao Sok kann grundsätzlich ganzjährig besucht werden. Während der trockeneren Monate sind Wanderungen meist einfacher. Die Regenzeit hat dafür ihren ganz eigenen Reiz: Der Dschungel ist besonders üppig, Wasserfälle führen mehr Wasser und Nebel und tief hängende Wolken können für spektakuläre Stimmungen sorgen.
Lohnt sich Khao Sok auch mit Kindern?
Ja, allerdings sollte das Programm zum Alter der Kinder passen. Eine gemütliche Kanufahrt, Bambusfloßfahrt oder Bootsfahrt auf dem Stausee eignet sich auch für Familien. Längere Dschungeltrekkings sind dagegen eher etwas für ältere und entsprechend fitte Kinder.
Khao Sok oder Cheow Lan Stausee – was ist schöner?
Beide zeigen völlig unterschiedliche Seiten der Region. Khao Sok steht für Regenwald, Flüsse und Dschungelwanderungen; Cheow Lan für Wasser, Longtailboote, spektakuläre Kalksteinfelsen und schwimmende Floßhäuser.
Wer genügend Zeit hat, sollte beides miteinander kombinieren.
Herzliche Grüße aus Khao Lak 🌴
Stephan
Bei der Erstellung einzelner Artikel lassen wir uns von moderner KI inspirieren. Jeder Text wird jedoch von uns persönlich geprüft, bearbeitet und mit eigenen Erfahrungen ergänzt.





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